Max Beckmann

Credits

Produktionsjahr: 2012/2013


Max Beckmann ist der teuerste deutsche Maler der Moderne. Wie für andere Künstler seiner Generation auch ist der Erste Weltkrieg der große Epochenbruch. Das Erlebnis existentieller Einsamkeit und der Verlust aller tragenden Konventionen machen ihn zu einem radikalen und unbeugsamen Wahrheitssucher. Direkt und rücksichtslos „sieht“ er seine Zeit an und immer wieder auch sich selbst, um einen gültigen Ausdruck, eine bleibende Form zu finden. Man könnte Albert Camus einen späteren Bruder im Geiste nennen: Beide schöpfen Kunst aus dem Erlebnis grenzenlosen Alleinseins in der Welt. Beide aber haben auch die Kraft, sich dieser Erfahrung radikal auszusetzen.

Der Film über Max Beckmann greift zurück auf viel neues Material: Tagebücher und Briefe, die wie eine Selbstauskunft dramatisiert werden können. Es gibt Fotos von ihm und von ihm gedrehtes Filmmaterial. Seine vielen Selbstbildnisse können als roter Faden chronologisch seine Wahrheitssuche dokumentieren. Und die vielen Orte, an denen er gelebt hat und die der Film nacherzählt, illustrieren ein ruheloses Leben in einer ruhelosen Zeit.

Der Film entsteht in Zusammenarbeit mit der Enkelin Max Beckmanns, Mayen Beckmann.





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